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Wie denkt der Mensch über/mit sein/em Gehirn?

05.07.2004 20h - 164. Montagsgespräch

echtzeithalle e.v. im Musiklabor Luisenstr. 37a, 80333 München

Die geschichtliche Entwicklung der Gehirnmodelle

Jutta Köhler

Seit der Antike gilt das Gehirn als Organ des Denkens. Jedoch haben sich im laufe der Jahrhunderte die Vorstellungen über dieses Organ und seine Funktionsweise erheblich gewandelt, (siehe Florey, 1966). Je mehr detailliertes Wissen über die anatomischen Strukturen bekannt wurden, desto mehr wurden Fähigkeiten wie Sprache oder Gedächtnis einzelnen Regionen zugeordnet. Erst mit der Entdeckung der Nervenzellen wurde diese strengen Lokalisationstheorien wieder verdrängt. Die Modellvorstellungen vom Gehirn und seiner Funktionsweise sind sehr eng mit der Entwicklung der Naturwissenschaften und Medizin verknüpft, heute werden vorzugsweise Analogien zu Computern und Neuronalen Netzen verwendet um zu verstehen, wie wir uns selbst entwickeln und darüber denken - und uns durch denken weiter entwickeln.

secrets of the matrix

Samstag, 24.04.2004 - Materialausgabe 2004

echtzeithalle e.v. im Musiklabor Luisenstr. 37a, 80333 München

Jutta Köhler und Jörg Schäffer / Bildsequenzen, Text und Ton